IncomingIndex – Der Index für den Incomingtourismus in Norddeutschland In Zeiten stagnierender Märkte und dem Trend zu immer kürzeren Urlaubsreisen können Kommunen, Landkreise, Destinationen oder ganze Bundesländer rückläufige Entwicklungen im Deutschlandtourismus durch Zuwächse im Incomingtourismus aus ausländischen Quellmärkten abfedern oder zum Teil sogar überkompensieren. Durch gezielte Ansprache ausländischer Quellmärkte können neue Märkte bearbeitet und erobert werden. Um zukunftsgerechte Marktstrategien zu entwickeln, bedarf es jedoch zunächst einer differenzierten Analyse der touristischen Entwicklung und Ausgangssituation. Der von PROJECT M entwickelte IncomingIndex - eine differenzierte Weiterführung des NordIndex - stellt die Entwicklung des Tourismus für das Jahr 2004 in einer 10-Jahres-Rückschau in den Bundesländern Schleswig- Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern anschaulich dar. Der IncomingIndex wird jedes Jahr aktualisiert, so dass die Entwicklung stetig nachvollzogen werden kann.
Für 2004 werden die Entwicklungen der Ankunfts- und Übernachtungszahlen seit 1994 dargestellt. Der Indexwert zeigt somit die Veränderung der Ankunfts- und Übernachtungszahlen im 10-Jahres-Rhythmus für jedes Reisegebiet in den Bundesländern des Nordens. Darüber hinaus werden die Anteile und absoluten Werte der Ankünfte und Übernachtungen von ausländischen Gästen dargestellt. Ein Vergleich zum NordIndex zeigt, wie sich der Incomingtourismus im Verhältnis zur gesamttouristischen Entwicklung verändert hat.
Die Zahlen wurden graphisch so aufbereitet, dass die Entwicklungen der einzelnen Reisegebiete auf einen Blick erkennbar sind.
IncomingIndex 2004 (Zum Vergrößern bitte auf die Abbildungen klicken.)
Entwicklung der Auslandsankünfte
1994 - 2004 auf Reisegebietsebenen
Entwicklung der Auslandsübernachtungen
1994 - 2004 auf Reisegebietsebenen
Das verwendete Zahlenmaterial basiert auf den Angaben der Statistischen Landesämter. Diese Daten werden von den Statistischen Landesämtern auf Basis der Beherbergungsgesetze der jeweiligen Bundesländer erhoben. Alle Betriebe, die mehr als 8 Betten anbieten, fallen unter dieses Gesetz und sind zur monatlichen Meldung verpflichtet. Die aufbereiteten Zahlen enthalten also alle Ankünfte und Übernachtungen der Betriebe über 8 Betten, die offiziell gemeldet wurden.
Nicht enthalten sind Angaben für Unterkunftsbetriebe mit 8 Betten und weniger, Angaben für Campingplätze, Angaben über Privatbesuche (VFR) und Angaben über Tagesgäste.
Als Basis für die weitere Unterteilung der Bundesländer in Regionen wurden die Stadt- und Landkreise verwendet, da nur für diese einheitliche Regionalisierungen vorliegen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Daten untereinander vergleichbar sind.