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Entwicklungskonzept für den Gesundheitstourismus in der Vulkaneifel Öffentlicher Bereich 
Projektinformationen
Im November 2008 hat das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau von Rheinland-Pfalz einen Ideenwettbewerb für die Heilbäder und Kurorte des Landes ausgelobt. Der von der Region der Verbandsgemeinden Daun, Manderscheid und Ulmen mit den prädikatisierten Kurorten Daun, Manderscheid und Bad Bertrich gemeinsam eingereichte Wettbewerbsbeitrag "Gesundheitslandschaft Vulkaneifel - Lust auf Gesundheit, Natur und Leben" überzeugte die Jury aus Wissenschaft und Praxis und wurde im Juli als einer von fünf Siegern ausgezeichnet. Mit dem Sieg bei dem Ideenwettbewerb starten Bad Bertrich, Daun und Manderscheid nun die Umsetzung der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel. 
Aktuelles  Zwischenstand des Entwicklungskonzepts Gesundheitslandhscaft Vulkaneifel von Anbietern positiv bewertet.
Das 3. Netzwerkforum der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel fand am Montag, den 21.06 in Bad Bertrich zusammen mit 80 interessierten Anbietern statt.
Die Anwesenden informierten sich über den Projektstand sowie über die Entwicklung des Gesundheitstourismus und die daraus entstehenden Konsequenzen für Betriebe. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen, Anregungen und Hinweise, die aus Sicht der Leistungsanbieter bestehen und in das Konzept einfließen sollten.
Ablauf und Inhalte der Veranstaltung im Überblick - Bürgermeister Klöckner verwies als Sprecher der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel in der Begrüßung auf den guten Arbeitsstand des Entwicklungskonzepts. Herr Obier stellte den Stand des Entwicklungskonzeptes vor. Vertiefend ging er auf die Einordnung in den gesundheitstouristischen Markt und die Bedeutung für das touristische Marketing ein. In den anschließenden Workshops wurden die Teilkonzepte Produkt- und Qualitätskonzept, das Qualifizierungsprogramm und das Organisationskonzept vorgestellt. Anschließend wurden von den Anwesenden Fragen gestellt und Hinweise gegeben. Diese wurden dokumentiert, sie werden in die weitere Arbeit an dem Entwicklungskonzept einfließen.
Anbieter sind gefragt - Entscheidend ist, dass die Anbieter die Entwicklungsarbeit in der Umsetzungsphase (Ab August 2010) leisten. Dazu zählt insbesondere die qualitätsorientierte Entwicklung des eigenen Angebots, die Entwicklung von gesundheitstouristischen Produkten, die Mitarbeit in der gemeinsamen Organisation sowie das aktive und gebündelte Marketing für das Angebot. Um die Hürden für Anbieter möglichst niedrig zu legen, werden im Rahmen des Entwicklungskonzept durch die Konzepte - Produkt- und Qualitätskonzept und Qualifizierungsprogramm - Hilfestellungen für einen möglichst guten und kostengünstigen Einstieg in den Gesundheitstourismus vorbereitet.
Umfassende Entwicklung - Herr Obier zeigte auf, wie sich die zu leistende Entwicklungsarbeit zwischen den beteiligten Kommunen und den privaten Anbietern zukünftig aufteilen wird. Die Kommunen stellen ihrerseits neue Infrastruktur sowie ein Qualifizierungsprogramm bereit und leisten die Aufbauarbeit eines mit Personal ausgestatteten Kompetenzzentrums. Dieses soll in Zukunft zentrale Koordinationsaufgaben im Rahmen des gemeinschaftlichen gesundheitstouristischen Marketings übernehmen. Er verglich das Entwicklungskonzept mit einem Gewerbegebiet, in dem von der Kommune Fläche bereitgestellt und die Anschlüsse gelegt werden. Die daraufstehenden Gebäude werden durch private Anbieter erstellt. Ähnlich stellt das Entwicklungskonzept eine Vorleistung dar, in die mit der Planung des Gewerbegebiets verglichen werden kann.
Ausblick - Nach dem informativen Netzwerkforum zum Zwischenstand und den positiven und konstruktiven Rückmeldungen soll nach Fertigstellung des Entwicklungskonzepts eine weitere Abschlussveranstaltung im Herbst stattfinden. Diese wird gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzung der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel sein.
 Foto: Drittes Netzwerkforum in Bad Bertrich
Produktentwicklung: Gestaltung von ersten Angeboten für einen Gesundheitsurlaub im Sinne der therapeutischen Landschaft
Derzeit werden mit einer kleinen Zahl von Pilotanbietern die ersten gesundheitstouristischen Angebote entwickelt. Die Herausforderung liegt darin, Gesundheitsleistungen mit Natur- und Landschaftserlebnissen und touristischem Angebot zu attraktiven und teilweise zu medizinisch hochwertigen Gesamtpaketen zu kombinieren.
Das Kernthema in der Produktentwicklung ist die Einbindung der therapeutischen Landschaft. Durch die besonderen Natur- und Landschaftserlebnisse sollen sich die Angebote der Vulkaneifel von denen anderer Regionen wie Fichtelgebirge, Teutoburger Wald und Allgäu abheben. Der Gast soll angeleitet werden, um die Natur zur Regeneration und Heilung zu nutzen. Die hierzu entstehende Infrastruktur wird derzeit entwickelt und die Ausbildung professioneller „Landschaftstherapeuten" erarbeitet.
In der Produktentwicklung wird deutlich, welch hohes Maß an Kooperation erforderlich ist, um dem Gast ein Gesamterlebnis in der Region, bestehend aus u.a. Beratung, Beherbergung, Gastronomie, medizinischer Leistung, Wellness und Bewegung zu gestalten. Dabei ist die Zusammenarbeit von Leistungsanbietern aus Tourismus und Medizin in hohem Maße gefragt.
Im nächsten Netzwerkforum werden die ersten Pilotangebote vorgestellt, danach sind alle Anbieter in der Gesundheitslandschaft dazu aufgefordert, Angebote für das Marketing ab 2011 zu entwickeln.
 Steuerungsgruppe 
 Quelle: www.eifelzeitung.de
Das Projekt wird geleitet durch eine Steuerungsgruppe, der touristische und politische Vertreter der Region angehören. Mitglieder der Steuerungsgruppe sind:
- Frau Arvanitis, Verkehrsamt Ulmen
- Herr Bauer, LEADER Regionalmanagement
- Frau Helten, Verbandsgemeinde Daun
- Frau Lauxen, Gemeinde Bad Bertrich
- Herr Klöckner, Verbandsgemeinde Daun
- Frau Schenk, Tourist Information Daun
- Herr Schmitz, Tourist Information Manderscheid
- Herr Siebert, Touristik AG Bad Bertrich
- Herr Steimers, Verbandsgemeinde Ulmen
Die Steuerungsgruppe wird bedarfsgerecht zu den Terminen durch weitere touristische Leistungsträger und Vertreter der Gesundheitswirtschaft erweitert.
 Netzwerk  Netzwerk wird als Kooperationsplattform für Leistungsträger initiiert
Beteiligungsmöglichkeiten für gesundheitstouristische Dienstleister bestehen seit Februar 2010 im Rahmen des Netzwerks „Gesundheitslandschaft Vulkaneifel“. Insbesondere wird die Zusammenarbeit mit den über 120 Akteuren, die sich an der Erarbeitung des Beitrags für den Ideenwettbewerb beteiligt hatten, im Rahmen des Entwicklungskonzepts fortgesetzt.
Erstes Netzwerkforum der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel
Anlässlich des
Zusammentreffens von 100 Leistungsanbietern aus Tourismus, Medizin und
Verwaltung beim ersten Netzwerkforum am 18.02.2010 in Bad Bertrich wird
intensiv an den zukünftigen Angeboten der Gesundheitslandschaft
Vulkaneifel gearbeitet.
Das sektorübergreifende Arbeiten ist hierbei Pflicht
und Kür in einem, denn immerhin müssen zukünftige Produkte der
Gesundheitslandschaft Vulkaneifel den jeweils hohen Anforderungen an
medizinisch anerkannte Therapie, Prävention oder Anforderungen an
Wellnessurlaube entsprechen.
Kernpunkt in den Workshops war die therapeutische Landschaft,
welche das Positionierungsthema der Gesundheitslandschaft darstellt.
Die Vulkaneifel-Landschaft wird hierbei in die Angebote des
Gesundheitstourismus einbezogen, zum Beispiel durch die Verlagerung von
Übungen und Anwendungen in landschaftlich reizvolle Umgebung oder durch
die Durchführung eines „Lärm-Seminars“ in natürlichem Klangumfeld. Mit
der Entwicklung erster konkreter Ansätze, wie zum Beispiel der Ablauf
eines Aufenthaltes zur Prävention inkl. ärztlicher Eingangsuntersuchung
über die Einbeziehung und Inszenierung der Landschaft im Gastgewerbe
und die Zusammenstellung der verschiedensten Kursangebote, die in
gesundheitstouristische Angebote einbezogen werden können, wurde durch
die Leistungsanbieter aus Medizin, Tourismus und Gesundheitsberufe ein
erster Schritt zur gemeinsamen Angebotsgestaltung vollzogen.
 Quelle: www.eifelzeitung.de
Zweites Netzwerkforum: Kooperationsbörse für Veranstalter von Gesundheitsurlauben und Kooperationspartner
Im zweiten Netzwerkforum am 13.04.2010 in Daun wurde ein
Marktplatz durchgeführt. Hierbei stellten elf Freizeitanbieter,
Hoteliers und Kliniken ihr Angebot vor, das sie für die Vermarktung im
Rahmen des Gesundheitstourismus Vulkaneifel weiterentwickeln wollen. Im
gleichen Zuge wurden Partner gesucht, die für den Gesundheitsurlaub
einen Beitrag leisten können. U.a. Beherbergungsbetriebe,
Gastronomiebetriebe oder Leistungsanbieter mit Bewegungsangeboten und
Entspannungsangeboten konnten sich somit um die Einbindung ihres
Angebots in eines der neuen Pauschalangebote bewerben. Hierbei wurden
etliche neue Kontakte geknüpft. Mit dieser Veranstaltung wurde der
Vorteil des Netzwerks für das Finden von Kooperationspartnern deutlich.
 Downloads 
Ausschreibung des Ideenwettbewerbs für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau von Rheinland-Pfalz: Ideenwettbewerb_Heilbaeder-Kurorte_Flyer.pdf
Leitlinien für die Neuausrichtung des Gesundheitstourismus in Rheinland-Pfalz:
Leitlinien_Gesundheitstourismus_RLP.pdf
Gemeinsamer Wettbewerbsbeitrag der Kurorte Bad Bertrich, Daun und Manderscheid:
Wettbewerbsbeitrag_BadBertrich_Daun_Manderscheid.pdf
Pressemitteilung des Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft Rheinland-Pfalz
Pressemitteilung der Tourist-Informationen Daun, Manderscheid und Ulmen zur Umsetzung der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel.
Aktuelle Pressemitteilung: Die
Verbandsgemeinden Daun, Manderscheid und Ulmen gewinnen den 2.Preis des
Wettbewerbs "Zukunftspreis Heimat" der Volksbank RheinAhrEifel eG.
Pressemitteilung der Tourist-Informationen Daun, Manderscheid und Ulmen zur Veranstaltung des Netzwerkforum am 13. April 2010: Pioniere der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel
Aktuelle Pressemitteilung der Tourist-Information Daun, Manderscheid und Ulmen zur Informationsveranstaltung für Beherbergungsbetriebe der Gesundheitslandschaft Vulkaneifel am 14.06.2010.
Kontakt Solten Sie Hinweise, Anregungen oder Fragen haben, so schreiben Sie uns bitte an folgende Adresse: vulkaneifel@projectm.de

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